Austrian Biotech Industry - ABI im Fachverband derChemischen Industrie Österreichs
Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien, Österreich
T 05 90 900 - 3356office.abi@fcio.wko.at
Standort Österreich hat sich gut entwickelt
Österreich hat in den letzten Jahren verstärkt auch in die Biotech-Standortentwicklung investiert – und es liegt noch großes Potenzial im weiteren Ausbau. Der Umsatz mit biotechnologischen Produkten erreichte bereits 3 Mrd. Euro. 10.000 Personen finden in der Branche Beschäftigung, davon rund 4.000 in der Forschung. Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter in F&E sind weiblich.
Wachstum braucht Forschungsförderung
Das nachhaltige Wachstum dieses dynamischen Wirtschaftszweiges hängt von weiteren Investitionen in Forschung und Entwicklung ab. Begleitend dazu müssen die entsprechenden wirtschafts- und wissenschaftspolitischen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Nicht zuletzt hält die Biotech-Banche mit einer 20 %-igen F&E-Quote eine Spitzenposition, wobei die Arzneimittelentwicklung die höchsten Forschungsausgaben pro Mitarbeiter aufweist. In der EU beträgt die F&E-Quote in den Life Sciences bereits 35% und in den USA ca 50%. Es ist daher unerlässlich, dass in Österreich ein Anreizsystem entwickelt wird, damit5 die Industrie ebenfall eine F&E-Quote ähnlichen Ausmaßes erreichen kann.
FTI-Barrieren müssen überwunden werden
Eine wesentliche FTI-Barriere ist die Lücke zwischen universitärer Forschung und wirtschaftlicher Verwertung der akademischen Forschungsergebnisse mangels Kapazität für Beschäftigung mit der Verwertbarkeit. Eine Schwerpunktsetzung bei translationaler Forschung würde Abhilfe schaffen.
Wissen ist Österreichs reichhaltigstes Rohstoffvorkommen
Niedrige Arbeitskosten und/oder Rohstoffreichtum verschaffen Ländern in Asien, im Nahen Osten und in Osteuropa eine günstige Ausgangslage im globalen Wettbewerb. Darüber hinaus sind die Schwellenländer längst nicht mehr nur preiswert produzierende Industriestandorte, sondern gewinnen auch als Innovationszentren zunehmend an Bedeutung. Auch ihre heimischen Absatzmärkte wachsen erheblich schneller als die Märkte in Europa. Österreich wird hier nur mit verstärkter FTI mithalten können.
Fördermix sichert Standort
Das österreichische System mit einem Mix aus indirekter, steuerlicher, Forschungsförderung und direkter, projektbezogener Forschungsförderung stellt ein wichtiges Anreizsystem für die forschende Industrie dar. Die ABI erachtet die direkte und indirekte Forschungsförderung in ihrer Wirkung als komplementär. Stellt die indirekte Forschungsförderung auf den Standort ab, so ist für die direkte Forschungsförderung die Technologierelevanz wesentlich. Österreich braucht beides. Die staatlichen Rahmenbedingungen im Bereich der Forschungsförderung müssen Klarheit, Konstanz und Planbarkeit über längere Zeiträume bieten.
(Kurier) Wien baut Stellung als Biotech-Zentrum aus mehr
(Kurier) Österreicher entschärfen Biowaffe mehr
(Kurier) Penninger: "Ein bis zwei Mrd. mehr für Unis" mehr
(F-star) F-Star bestellt neues Managementteam mehr
(Intercell) Intercell AG schließt Privatplatzierung ab mehr
(AVIR Green Hills Biotechnology AG) deltaFLU – die innovativen Impflösungen in Nasenspray- und oraler Verabreichungsform mehr