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Chemikalienpolitik / -recht

Die Beschäftigung mit chemikalienrechtlichen Regelungen stellt naturgemäß einen der Schwerpunkte der Tätigkeit des Fachverbandes dar.

Dabei stehen derzeit die Diskussionen um die neu EU-Chemikalienpolitik REACH im Vordergrund. Durch eine Vielzahl von Aktivitäten auf nationaler und europäischer Ebene wurden auf Probleme im Gesetzgebungsverfahren aufmerksam gemacht und selbst Vorschläge für die Verbesserung der Praktikabilität in die politischen Diskussionen eingebracht. Nachdem die REACH-Verordnung nunmehr seit 1. Juni 2007 in Kraft ist und schrittweise umgesetzt werden muss, richtet sich das Hauptaugenmerk der Fachverbandsunterstützung auf die notwendigen Schritte zur Vorbereitung im Unternehmen. Mehr dazu unter: reach.fcio.at!

Parallel zu REACH ist zur Zeit die Umstellung der chemikalienrechtlichen Einstufung und Kennzeichnung auf das neue, internationale System GHS (Globally Harmonized System of Classification and Labelling) notwendig. In der EU ist dies in der sogenannten CLP-Verordnung ("Classification, Labelling and Packaging") verankert. Für Stoffe erfolgte die Umstellung vom alten System der Stoff und Zubereitungsrichtlinie bereits Ende 2010. Für Gemische (ehemals "Zubereitungen") ist noch bis Mitte 2015 Zeit.

Diese notwendige, längere Übergangsfrist bedingt aber auch, dass parallel zur REACH- und CLP- Verordnung die kommenden Jahre noch die Stoff- und der Zubereitungsrichtlinie sowie deren nationalen Umsetzungen gültig sind.

In Österreich sind all diese Regelungen im Chemikaliengesetz 1996 und den entsprechenden Durchführungsverordnungen verankert, allen voran der Chemikalienverordnung 1999.

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Kontakt/Ansprechpartner
Dr. Christian Gründling
05 90900 3348