Meine Zukunft Innovative Chemie Interviews Inspirierende Job-Links Meine Ausbildung

Globale Produktstrategie

2006 wurde unter Schirmherrschaft der Vereinten Nationen auf einer internationalen Konferenz das weltweite Chemikalienmanagement der „Strategic Approach to International Chemicals Management“ (SAICM) beschlossen. Ziel ist es, weltweit bis 2020 negative Auswirkungen von Chemikalien auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt auf ein Mindestmaß zu begrenzen. Der Weltchemieverband ICCA hat die Globale Produktstrategie (GPS) und die Globale Charter als freiwilligen Beitrag der chemischen Industrie zum SAICM beschlossen. 

1.

 

 

 

 

 

Die Globale Produktstrategie (GPS) sieht weltweit einheitliche Standards und Verfahren vor, mit denen Unternehmen ihrer Produktverantwortung gerecht werden. Synergien mit REACH und GHS erleichtern die Umsetzung in Österreich und der Europäischen Union erheblich.

Der Weltchemieverband ICCA hat ein „GPS Chemical Portal“ auf seiner Homepage eingerichtet, das dazu beitragen soll, die Öffentlichkeit transparent und leicht verständlich über Stoffe, ihre Eigenschaften und sichere Anwendung zu informieren. Als Instrument dienen hierbei die sogenannten „GPS Safety Summaries“, von denen die ersten über das Portal bereits verfügbar sind. Ein europäisches, REACH-kompatibles Format für „GPS Safety Summaries“ wird derzeit entwickelt und soll im Frühjahr 2011 zur Verfügung stehen.

2.

 

 

 

 

Responsible Care-Unternehmen können sich – wie der Fachverband der Chemischen Industrie - zur „Responsible Care Global Charter“ des Weltchemieverbandes ICCA bekennen, die über die ursprünglichen Grundsätze von Responsible Care hinaus geht. Neben der ständigen Verbesserung von Umweltschutz, Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz treten die Aspekte Produktverantwortung, Transparenz und Nachhaltigkeit in den Vordergrund.

Unternehmen und Chemieverbände können sich mit der „Declaration of Support“ zu den neun Grundsätzen der „Responsible Care Global Charter“ bekennen:

1. Internationale Prinzipien von Responsible Care anwenden.
2. Internationale Anforderungen in die nationalen Responsible Care-Programme umsetzen.
3. Verpflichtung zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung.
4. Leistungen kontinuierlich verbessern und darüber berichten.
5. Management chemischer Produkte weltweit verbessern.
6. Responsible Care in der Wertschöpfungskette der chemischen Industrie unterstützen und fördern.
7. Nationale und internationale Responsible Care-Initiativen aktiv unterstützen.
8. Erwartungen der Stakeholder in Bezug auf Aktivitäten und Produkte der chemischen Industrie gerecht werden.
9. Angemessene Ressourcen für eine wirkungsvolle Umsetzung von Responsible Care bereit stellen.

ICCA-Kurzinformation: http://www.responsiblecare.org/filebank/ICCA-ResponsibleCare-German.pdf

 

 TOP
Kontakt/Ansprechpartner
Dr. Dominique Schröder
05 90 900 - 3373