FCIO - Fachverband der
Chemischen Industrie Österreichs
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Kollektivvertragsabschluss 2014

Das Verhandlungsteam der Chemischen Industrie erzielte folgendes Ergebnis:

Geltungstermin: 1. Mai 2014     Laufzeit: 12 Monate

Ist-Gehälter

Erhöhung um 2,5 %, mindestens € 53

Mindest-Gehälter

Erhöhung um 2,5 %

Lehrlingsentschädigungen (kfm. Lehrlinge und technische Zeichnerlehrlinge)

Erhöhung um 2,5 %

Schicht- und Nachtarbeitszulagen:

Erhöhung um 2,5 %

Aufwandsentschädigungen und Messegeld (niedrigster Satz)

Erhöhung um 1,78 %

Rahmenrechtliche Änderungen:      

Jubiläumsgeld:

Umwandlungsoption in Freizeit

Alternativ zum Geldanspruch können die letzten beiden Dienstjubiläen in Zeitguthaben umgewandelt werden. Voraussetzung für eine Umwandlung dieser Geldansprüche in Zeitguthaben ist das Vorliegen einer Betriebsvereinbarung (Rahmenvereinbarung) bzw. in Betrieben ohne Betriebsrat das Vorliegen einer schriftlichen Vereinbarung zwischen Dienstgeber und Dienstnehmer. Die Umwandlung kann bei Vorliegen einer Rahmenvereinbarung nur durch Einzelvereinbarung innerhalb des von der Rahmenvereinbarung vorgegebenen Rahmens erfolgen. Durch die Umwandlung von Geldansprüchen in Zeitguthaben kommt es nicht zur Vereinbarung von Teilzeitbeschäftigung. Das Zeitguthaben kann nur im Einvernehmen zwischen Dienstgeber und Dienstnehmer und entweder durch die Verkürzung der täglichen bzw. wöchentlichen Normalarbeitszeit oder durch die Vereinbarung von ganztägigem Zeitausgleich (z.B. bei Schichtarbeit durch Freischichten) konsumiert werden. Für die Berechnung des Gehalts/Lohnanspruchs für eine Stunde Zeitguthaben ist der Monatsgehalt/lohn bei Vollzeitbeschäftigten durch 165 zu dividieren. Bei Teilzeitbeschäftigten ist der Monatsgehalt/lohn durch die Zahl der vereinbarten durchschnittlichen wöchentlichen Normalarbeitsstunden multipliziert mit 4,33 zu dividieren.

ZusatzKV über Zulagen und Zuschläge, sonstige Ansprüche und über die Interpretation der Verwendungsgruppen vom 7. November 1983:

Streichung des Satzes in § 12 Interpretation der Verwendungsgruppen, Vwgrp. VI: „In der Lack- und Druckfarbenindustrie gilt ein Unternehmen bei mehr als 80 Beschäftigten als Großbetrieb“.

Protokollanmerkung:

Die KV-Partner erklären, dass IST-Erhöhungen nach der Karenz bei Wiederantritt des Arbeitsverhältnisses beim Lohn und Gehalt im vorgesehenen Ausmaß zu berücksichtigen sind.

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