FCIO - Fachverband der chemischen Industrie Österreichs
1045 Wien, Wiedner Hauptstraße 63

T: +43 0590 900 - 3348
F: +43 0590 900 - 280
E: office@fcio.wko.at

http://www.fcio.at

Meine Zukunft Innovative Chemie Interviews Inspirierende Job-Links Meine Ausbildung

Beschränkung

Die Beschränkungsvorschriften der REACH-Verordnung sehen vor, dass die Herstellung, das Inverkehrbringen und die Verwendung von Stoffen aufgrund von gemeinschaftsweiten Risiken einem vollständigen oder teilweisen Verbot oder anderen Beschränkungen unterworfen werden können:

"Mit wenigen Ausnahmen können für alle Stoffe, die in den Anwendungsbereich dieser Verordnung fallen, Beschränkungen der Herstellung, des Inverkehrbringens und der Verwendung gefährlicher Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse eingeführt werden. Das Inverkehrbringen und die Verwendung von Stoffen, die als solche oder in Zubereitungen in ihrer Verwendung durch Verbraucher krebserzeugend, erbgutverändernd oder fortpflanzungsgefährdend der Kategorien 1 oder 2 sind, sollten weiterhin beschränkt werden."
Erwägungsgrund (75)

Die genannten Verbote und Beschränkungen sind im Anhang XVII der REACH-Verordnung näher beschrieben und ersetzen seit 1. Juni 2009 die Regelungen auf Basis der Beschränkungsrichtlinie 76/769/EWG. Eine erste Änderung des Anhangs XVII, in der die aktuellsten Verbote und Beschränkungen in REACH übergeführt wurden, ist mit der  Verordnung (EG) Nr. 552/2009 im EU-Amtsblatt (L 164 vom 26.6.2009) veröffentlicht worden. In einer weiteren Anpassung von REACH wurde die Verwendung von Dichlomethan, Lampenölen und flüssigen Grillanzündern sowie Organozinnverbindungen neu beschränkt oder bestehende Beschränkungen abgeändert (Verordnung (EU) Nr. 276/2010).

Weitere Beschränkungen werden vorbereitet. Näheres dazu erfahren Sie auf der ECHA Website.

 TOP