Chemische Bildung ist ein Anliegen mit hohem Stellenwert für den Fachverband

Eine solide Ausbildung der Mitarbeiter ist eine wichtige Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Industrie. Weiters gehört die Akzeptanz der Bevölkerung in hohem Maße zu den langfristigen Rahmenbedingungen, die die chemische Industrie benötigt. Für die Diskussionen der technisch-naturwissenschaftlichen Probleme und Fragestellungen sind Chemiegrundkenntnisse notwendig, damit Zusammenhänge verständlich werden. Gerade für die chemische Industrie sind Konsumenten, die zu korrekter, kritischer Beurteilung von Produkten und Herstellungsvorgängen in der Lage sind, sehr wichtig. 

Würde das Verständnis der Menschen für Chemie immer geringer, so hätte das selbstverständlich auch negative Auswirkungen auf die Qualität des Industriestandortes Österreich.

Die chemische Industrie in Österreich unterstützt seit Jahren zahlreiche Projekte im Bildungsbereich mit dem Ziel, die naturwissenschaftliche Ausbildung an Schulen und Universitäten weiter zu verbessern und das Interesse der Jugend an der Chemie zu wecken. Die Förderung engagierter und ambitionierter Nachwuchskräfte soll Österreichs Chemiebetrieben helfen, in Europa wettbewerbsfähig zu bleiben und sich auf lange Sicht in der Standortdiskussion zu behaupten.  

Der Fachverband der Chemischen Industrie versucht daher in Zusammenarbeit mit dem Verband der Chemielehrer Österreichs Informationen bereitzustellen, strukturbedingte Lücken zu schließen und Anreize für besonderes Engagement zu setzen. 

Bildungspolitische Position des FCIO

Die chemische Industrie braucht eine Gesellschaft, die naturwissenschaftlich gebildet ist und sich daher chemischen Phänomenen unbefangen nähert.